22. April 2022 – SGSPS5 gegen MARK4 4:6 (2. DG, 1. Runde, 1. Klasse Ost B)

Jedis treten wie Sith-Lords stets zu zweit auf – ein Meister und sein Schüler. Die zwei Tischtennisrebellen aus Stockerau – Tobias Kriha und Günter Puschert – brachen auf, um in unendlicher Weite gegen Markgrafneusiedl 4 nach den Sternen zu greifen. So war zumindest unser Ziel. Martin Schröer, Helmut Mayer und Dominik Decker sollten uns als „Bantha Futter“ dienen. Aber es kam anders als erwartet. M. Schröer musste aufgrund eines Ziehens im Rücken spieltechnisch gesehen einen Rückzieher machen. So kam Ronald Riffel als Ersatzspieler zur Ehre an den Ball im Krieg der 3-Sterne.

Erstes Spiel – erste Überraschung: Von T. Kriha hörte man gegen D. Decker bis zum Schlusspunkt drei Sätze lang nur ein Wort mit vier Buchstaben – „Nein…“ (dieser Beitrag wird jugendfrei verfasst), da keine Taktik zu greifen schien. D. Decker las T. Kriha an diesem Tage wie ein offenes Buch … Zweites Spiel – keine Überraschung: R. Riffel brachte allein durch seine Präsenz Markgrafneusiedl mit 2:0 in Führung. Und das Drama ging für Stockerau weiter: „Würde das Glück tröpfchenweise in die Welt getragen, dürfte man H. Mayer an diesem Abend redlich als „Tröpfler“ bezeichnen“. Was wir sicher nicht tun. Sportlich übersetzt sagen wir z.B.: „Durch die enorme Präzision im Spiel des H. Mayer ist G. Puschert quasi meia gegangen“. 3:0 für MARK4. Im Doppel spielte – mathematisch dargestellt – die Paarung R2-D2 (sprich Er zwo De zwo) gegen GP-TK. Im 5. Satz konnten sich die Stockerauer gegen das zu mechanische Spiel durchsetzen und schafften den ersten Punkt zum 1:3.

Das 4. Einzel von T. Kriha gegen R. Riffel ging an Stockerau. Beim 5. Spiel – um im Jargon zu bleiben – fiel G. Puschert gegen D. Decker in ein schwarzes Loch, aus dem er nicht mehr herauskam. D. Decker spielte galaktisch und setzte sich mit einem 3:1 klar durch.

Damit stand es nach dem 2. Spielblock bereits 2:5 für MARK4. G. Puschert konnte anschließend R. Riffel in 3 Sätzen bezwingen. Jedi-Slang: „Unerwartet das High-Light des Tages nun kam“: T. Kriha traf auf H. Mayer, ein Duell wie zwischen Jedi-Ritter und Sith-Lord. Der Vorsprung von H. Mayer wurde immer kleiner. Im 5. Satz war die Macht mit T. Kriha, der den Satz für sich entscheiden konnte. Er verkürzte auf 4:5, obwohl Betreuer in jedem Satz H. Mayer mit einer undefinierten Essenz (der Saft?) aus grüner Flasche stärkten … Ein Fall für die Antidoping-Behörde? Nix da Nada alles legal wie auf den Beweisfotos zu sehen ist. Bei den Stockerauer Jedis war die Power raus, der Todesstoß kam wie vorhergesehen im 9. Einzel, kampflos, o.w. 4:6.

Schönes, faires Spiel, die Jedis haben ihren Meister gefunden! Gratulation an das siegreiche Team aus Markgrafneusiedl!

(G. Puschert)

-> Spielbericht

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