18. November 2017 – 4. Langenzersdorfer Herbst-Open Jugend

Natürlich wurde auch wieder das Herbst-Open in Langenzersdorf besucht, diesmal mit einer überschaubereren Anzahl von Kindern. U11 startete schon zeitig in der Früh. Nina, Ben und Sven, welche noch kaum bis gar keine Matcherfahrung hatten, stellte sich der Herausforderung. In drei Fünfergruppen wurde auf zwei Sätze gespielt.

Nina bot uns schöne Matches zum Zuschauen und teilweise langen Ballwechsel. Anfangs hatte sie Probleme mit der korrekten Ausführung des Service, aber nach dem ersten Match ging’s dann eh halbwegs. Sie war auf jeden Fall immer bewegungsfreudig und konnte so auch zwei Matches für sich entscheiden. Die andren beiden Gegner konnten schon wesentlich mehr Matcherfahrung vorweisen, deswegen zog Nina hier den Kürzeren, sie gab sich aber Mühe und hielt gut dagegen.

LENZ Nina

Nach den vernichtenden Matches bei der Nachwuchsliga konnte Ben heute Siege verbuchen. Man merkt, dass sich das Training auszahlt und schon langsam was weiter geht. Bei der richtigen Bewegung hapert es noch ein bisschen, aber für den Anfang reicht’s. Ben konnte ebenfalls zwei Matches für sich entscheiden und freute sich sehr darüber.

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Für Sven war es das erste Turnier überhaupt und war viel nervöser als die andren beiden. Auch er hatte Schwierigkeiten, das Serive richtig zu machen, gegen Ende hatte er dann aber den Dreh raus. Leider war Sven vorher öfter krank und dadurch seltener beim Training. Wir wussten, dass er mehr konnte, als er an dem Tag zeigte, vor allem die Füße wollten sich nicht wirklich bewegen. Trotzdem hat Sven auch zwei Matches gewonnen.

LENZ Sven

Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen landeten alle am dritten Platz in der Gruppe und kamen somit leider nicht eine Runde weiter. Aber für den Anfang war’s mal nicht schlecht. Jeder konnte mit Siegen in der Tasche heimfahren, das ist wichtig für’s Selbstbewusstsein.

 

Weiter ging’s mit U13, wo Marlies, Julian, Lorenz und Niklas starteten. Viele waren schon zeitig da und nutzten die Gelegenheit zum langen Einspielen.

Niklas tut sich mit dem Matchspielen auch noch etwas schwer, da ihm auch noch die Erfahrung fehlt. Er bemüht sich aber sehr und man kann auch schon eine kleine Steigerung erkennen. Er hatte das Pech in einer Dreiergruppe zu spielen, wo auch noch Lorenz war. Gegen seinen Freund war es auch nicht einfach. Leider musste sich Niklas sieglos geschlagengeben.

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Lorenz war heute wie ausgewechselt. Seine erste Gegnerin machte er 3:0 fertig. Die Topspins kamen, das Timing stimmte, wir wussten gar nicht, welcher Lorenz da vor uns stand. Wir waren aber froh, dass auch er mal das Gelernte vom Training umsetzen konnte. Gegen Niklas hatte er auch keine Probleme, somit war er Gruppenerster.

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Der Start von Marlies war schwer, da sie gleich gegen Julian an die Platte musste. Wie wir wissen, tut sie sich sehr schwer, wenn sie gegen Vereinskollegen spielen muss. Es wurde eine knappe Partie, die 2:3 gegen sie ausging. Was auch immer da passiert war … Marlies tat sich dann auch beim nächsten Match schwer. Erst nach 2:0 Rückstand, konnte sie wieder zu sich selbst finden und gewann. Das dritte Spiel war dann gar kein Problem mehr. Marlies war somit Gruppenerste. Gerade noch die Kurve gekratzt.

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Julian durfte gleich am Anfang einen Glücksmoment erleben, eben der Sieg gegen Marlies. Danach lief es auch nicht so schlecht, er konnte überall mithalten und war auch teilweise vorne, sein Problem ist und bleibt aber die Konzentration während des Satzes. Dadurch verbaut er sich leider viel und verliert Partien knapp mit 2:3, die er eigentlich gewinnen hätte können. Schade, aber das kommt auch noch mit der Zeit, nur Geduld. Als Gruppenvierter was die Reise bei U13 zu Ende.

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Marlies hatte in der K.O.-Runde nach dem ersten Satz einen Zusammenbruch. Ihr war schon den ganzen Tag nicht so gut und es wurde dann auch leider immer schlechter, sodass sie gleich nach Hause fahren musste … Somit lag es an Lorenz, weit zu kommen. Er traf auf Daubeck Stefan, einen alten Bekannten, den er bisher noch nie geschlagen hatte. Das sollte sich aber ändern! Lorenz gab gleich von Anfang an Vollgas und holte sich einen 2:0 Vorsprung. Danach kam er aber wieder etwas ins Schleudern und wurde hecktisch. Zum Glück konnte er sich aber wieder fangen und holte sich knapp den Sieg!

Im Finale traf Lorenz wieder auf seine Gegnerin aus der Gruppe. Das Match wollte ihm beim zweiten Mal aber nicht so leicht aus der Hand gehen. Auch hier war er vorne und musste dann zusehen, wie sie immer näher kam. Lorenz hatte Probleme, seine Ruhe wiederzufinden, konnte am Ende aber doch noch als Sieger hervor gehen und bekam somit den Pokal für den ersten Platz! Super gemacht, Lorenz, tolle Leistung! Trotz Abbruch schaffte es Marlies übrigens auf den dritten Platz.

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U15 spielten dann nur noch Lorenz und Julian. Da es nur fünf Teilnehmer waren, spielte jeder gegen jeden auf zwei gewonnene Sätze.

Julian hatte es auch hier schwer, bemühte sich aber bis zum Schluss. Ein Match hätte er gewinnen können, hier war es aber auch wieder das Konzentrationsproblem. Gegen Lorenz hatte er dann auch wenig Chance.

Lorenz konnte sogar zwei Siege verbuchen, den einen eben gegen Julian. Bei den andren zwei Matches hängte er sich rein, die Gegner waren aber doch zu stark für ihn. Schöne Ballwechsel waren aber dabei! Lorenz konnte also auch noch den Pokal für den dritten Platz bei U15 abstauben 😉

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Jetzt kam auch Lorenz Strauß ins Spiel, nämlich bei U18. Die Gruppe bestand gar nur aus vier Leuten. Wieder jeder gegen jeden, diesmal auf drei gewonnene Sätze. Lorenz St.  hatte es nicht leicht, da seine Gegner alle viel erfahrener waren als er. Wie aber auch bei den Turnieren zuvor, setzte Lorenz das um, was man ihm sagte und man konnte schon eine deutliche Steigerung erkennen. Leider schaute kein Satzgewinn heraus, aber wieder viel Erfahrung, von der er profitieren konnte.

Beim 700er mischte er dann auch noch mit. In einer Dreiergruppe musste er gegen Felix, unseren bekannten Langenzersdorfer spielen, dem er Dank den Tipps von Alex und Denise sogar einen Satz abknüpfen konnte 😉 Für einen Sieg reichte es dann aber nicht. Dafür war das zweite Match umso besser. Völlig problemlos gewann er und stieg somit in die K.O.-Runde auf. Hier traf er aber wieder auf einen Gegner aus U18, dem er wieder klein bei geben musste.

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(D. Storkan)

 

 

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