09. September 2018 – 13. Riha Open in Wr. Neudorf

Ganze neun Spieler starteten beim ersten Ranglistenturnier der Saison, davon 6 Jugendspieler und 3 Erwachsene. Man merkt, dass die Motivation nach der Sommerpause groß ist 🙂

Wir gingen in allen Bewerben an den Start, die am Sonntag stattfanden, von 550 – 1150 RC Punkten und es konnten viele Erfolge erzielt werden!

 

Tobias Kriha

Tobi startete bei 550 und 750 und hatte jeweils drei Matches. Gegen Erwachsene zu spielen, ist noch sehr schwer für ihn, aber man kann nicht früh genug anfangen, es zu probieren! Beim nächsten Mal ein bisschen fester draufhauen und das geht schon 😉 Einen Sieg konnte er heute leider nicht verbuchen.

Lorenz Schmid

Er legte im 550er Bewerb gleich einen super Start hin und gewann sein erstes Match 3:1! Danach wurde es holprig. Er musste gegen Haslinger Emil antreten, gegen den er beim letzten Riha Open knapp verloren hatte und auch diesmal wollte es im fünften Satz nicht klappen. Lorenz nahm den Ärger darüber mit ins nächste Match und verlor. Mit nur einem Sieg ging sich der Aufstieg leider nicht aus.

Im 750er traf er auf lauter Gegner, die er bereits kannte. Gegen Jennifer Henning und Ruhedorffer Lukas kämpfte er, musste sich dann aber geschlagen geben. Wenigstens konnte er sich für die Niederlage am Vormittag revanchieren, denn Haslinger Emil stand im wieder gegenüber und diesmal schaffte er einen eindeutigen Sieg 🙂 Zwar kam er hier auch nicht weiter, aber tortzdem war Lorenz zufrieden.

Lara Taborsky

Lara startete mit dem 950er Bewerb. Die Motivation musste erst gefunden werden. Mit dem Coaching vom Papa konnte sie nicht so viel anfangen – oder wollte sie nicht? – die Tipps der anderen Betreuer wurden aber durchaus angenommen 😉 Mit einem Sieg und zwei Niederlagen war hier für Lara Schluss, aber sie hat ordentlich gekämpft!

Es ging gut weiter im 750er Bewerb. Die zwei Siege schienen ihr leicht von der Hand zu gehen und die eine Niederlage nahm sie nicht so einfach hin. Somit stieg sie in die K.O.-Phase auf und lieferte sich ein spannendes Match, das sie eine Runde weiter brachte. Leider traf sie dann im Viertelfinale auf Fabian, welcher sie aus dem Bewerb kickte.

Trotz allem war Lara heute super drauf und hat einige starke Gegner besiegt!

Fabian Kriha

Dass der Start im 1150er Bewerb nicht leicht werden würde, war ihm bewusst. Trotzdem wollte er die Herausforderung annehmen und konnte immerhin zwei Sätze verbuchen. Die Niederlage gegen Forthuber Ralf war zwar schwer zu verdauen, aber Fabian schaffte es, sich nach gegebener Zeit wieder zu fangen. Außerdem muss man erwähnen, dass Fabian erst seit kurzem wieder mit einem glatten Belag auf der Rückhand spielt.

Weiter ging’s im 950er, hier war er nur in einer Dreiergruppe und musste somit nur ein Match gewinnen, was er auch tat. Anschließend durfte er wieder einmal gegen Patrick Skerbinz antreten und konnte noch seine Überlegenheit zur Schau stellen. Sein nächster Gegner hieß Deutsch Rainer, ein Verteidigungsspieler, der nicht nur Fabian das Leben schwer machte und später als Sieger des Bewerbs hervorging. An seinem sicheren Spiel biss er sich die Zähne aus und somit endete es für ihn im Achtelfinale.

Ein Beweb war also noch ausständig und dieser versprach spannend zu werden. Die Gruppenphase des 750er Bewerbes beendete Fabian nach einer kurzen Konzentrationsschwäche als Zweiter, danach marschierte er mit ziemlich eindeutigen Matches geradewegs ins Finale, wo er wieder einmal auf David traf. Fabian gab sein Bestes und es waren schöne Ballwechsel dabei, doch seinen Vereinskollegen konnte er auch diesmal nicht bezwingen. Aber der Pokal für den zweiten Platz durfte er mitheim nehmen.

Lorenz Strauß

Auch Lorenz trat in allen drei Einzelbewerben an. In der Matcherfahrung steht er den anderen zwar noch etwas nach, aber dafür schlug er sich nicht schlecht – das viele Training zahlt sich aus! Der 1150er Bewerb war auch bei ihm zum Einspielen gedacht. Außer einem Satz konnte er in der Gruppenphase nichts herausschlagen. Dafür war er jetzt gerüstet für den nächsten Bewerb.

Der 950er startete schon besser. Nach hartumkämpften Matches konnte er den zweiten Gruppenplatz herausschlagen. Durch ein Freilos startete er im Achtelfinale und gewann zwei Partien. Eine gegen einen 900-Punkte-Spieler, Hut ab! Im Halbfinale war aber auch für ihn Schluss. Der Wunderknabe Kolodziejczyk Franciszek machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Somit musste er sich mit dem Pokal des dritten Platzes zufrieden geben.

Die Gruppenphase des 750er Bewerbes war für ihn ein Klax. Mit nur einem Satzverlust führte er die Gruppe an und gewann auch das erste K.O.-Match problemlos. Im Viertelfinale musste er wieder gegen Jennifer Henning spielen, gegen die er zuvor schon gewonnen hatte. Nun zog leider Lorenz den Kürzeren und er konnte nicht mehr mit seinen Vereinskollegen um die Pokale kämpfen. Aber auf jeden Fall ein erfolgreicher Tag, der viele RC-Punkte brachte!

David Brandl

Und nun zu David, unserem Shootingstar 😉 Er teilte sich mit Alex als Einziger das Privileg, in die K.O.-Phase des 1150er Bewerbes aufzusteigen. Lediglich gegen Gerdenits Helmut, welcher schlussendlich Zweiter im Bewerb wurde und über 1100 Punkte hatte, verlor er ein Match. Leider hatte er in der K.O.-Phase gleich das Pech gegen den späteren Erstplatzierten Haidvogl Mathias antreten zu müssen. Die beiden lieferten sich eine spannende Partie. Zuerst hatte David die Nase vorne, dann sein Gegner. Schlussendlich reichte es knapp nicht, aber trotzdem super Leistung, für die er von vielen Seiten Lob kassierte.

Im 950er Bewerb hatte er in seiner Gruppe keine Probleme und auch das erste Match der K.O.-Phase ging ihm leicht von der Hand. Im Viertelfinale scheiterte er dann gegen Deutsch Rainer, welcher bereits Fabian auf dem Gewissen hatte. David versuchte aktiv gegen den Verteidigungsspieler vorzugehen, zog bei längeren Ballwechsel aber oft den Kürzeren. Die Niederlage war keine Schande, jetzt weiß er wenigstens, was er noch trainieren muss.

Wie der 750er Bewerb ausgehen würde, war bereits zu erwarten, da David gefühlt bereits mehr Punkte hatte. Er zog so gut wie alle Matches mit 3:0 durch, auch sein Vereinskollege konnte ihm im Finale keine Hürden stellen und somit ging der erste Platz an ihn.

Erkan Utku

Erkan begann im 950er Bewerb in einer Dreiergruppe gegen starke Gegner. Leider war hier außer einem Satzgewinn nichts drin.

Im 750er konnte er wenigstens einen Sieg rausschlagen, doch das reichte nicht für einen Aufstieg. Erkan war nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung. In der Meisterschaft läuft’s dann bestimmt besser, wart nur ab!

Robert Jandl

Robert war so motiviert wie unsere Jugendspieler und startete in drei Einzelbewerben. Der 1150er war auch für ihn schwer, aber er konnte knappe Partien bestreiten.

Im 950er lief es dann schon durchaus besser. Nach zwei gewonnenen Matches stieg er in die K.O.-Phase auf und die Niederlage gegen Kratochwil Andre war nichts, wofür man sich schämen musste. Leider war der Weg für ihn dann auch schon zu Ende.

Auch die Gruppenphase des 750er Bewerbs beendete er als Zweiter und war somit der fünfte Stockerauer-Spieler im Achtelfinale und später auch im Viertelfinale. Hier traf er auf Reindl Franz, welcher eigentlich zu schlagen gewesen wäre. Leider spielte die Konzentration nicht ganz mit und Robert musste sich geschlagen geben.

Alexander Fletl

Alex konnte nur den 1150er Bewerb spielen und machte gleich in der Gruppenphase eine gute Figur. Manch einer sagte, er hatte Glück mit der Auslosung 😉 Auch das erste Match in der K.O.-Phase ging ihm leicht von der Hand. Im Viertelfinale kam dann endlich ein ebenbürtiger Gegner. Alex hatte mit der Nervosität zu kämpfen und unterlag wahrscheinlich deshalb 2:3.

Doppel bis 1700 RC Punkte

Auch am Doppel beteiligten sich alle ganz eifrig.

Alex und Lorenz Schmid bildeten ein Team und harmonierten eigentlich ganz gut. Leider wurde das zweite Doppel zum Letzten, es war aber sehr knapp.

Lorenz Strauß und David schafften sogar zwei Doppel-Siege und flogen erst im Viertelfinale raus.

Erkan und Robert schafften es leider nicht über die erste Runde hinaus, genauso wie Fabian und Tobias.

Lara spielte das Doppel mit Mathias Haidvogl und wirkte anfangs nicht sehr motiviert. Sie wurden gleich von Vereinskollegen aus dem Bewerb gekickt.

Alles in allem ein spannender Turniertag. Die Organisation war super und es kaum langweilig 🙂

(D. Storkan)

 

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