02. Oktober 2020 – SGSPS3 gegen SGWV4 1:6 (1. DG, 4. Runde, UL Ost B)

RC-Punkte:

SGSPS: Fabian Kriha: 1210, Erwin Gastinger: 1041, Stefan Schober: 939

SGWV4: Krames Reinhard: 1356, Huber Christoph: 1302 , Stepan Herbert: 1230

Am Freitag den 2. Oktober 2020 trat die Mannschaft von SGSPS3 zur dritten Runde in der Unterliga B, in der Mistelbacher Arena gegen SGWV4 an. Wir wussten, dass eine schwere Aufgabe auf uns zukommen würde, da schon laut Papierform die Weinviertler, wesentlich stärker wie wir, einzustufen waren.

Erwin spielte als Erster gegen den mit einem selbstgebauten Kreuzgriff-Doppel-LANG-Noppenschläger, 70+ Spieler, Huber. Kaum an der Platte angekommen stand es schon 2:0 für Huber (11:2 und 11:4), und an Erwins Körpersprache war klar zu erkennen, dass da „nichts zu holen“ war. Jedoch ganz überraschend war dann, dass sich Erwin auf die wirklich schön platzierten und harten Schläge von Huber einstellte und die ankommenden Bälle mit leichteren, nicht so aggressiven Topspins auf die Platte setzte und den 3. Satz mit 11:8 für sich entschied. Leider konnte er dies im vierten Satz nicht wiederholen und verlor schließlich mit 3:1. MIST

Sein 2. Spiel verlor er glatt mit 3:0, obwohl er sich da Siegeschancen ausgerechnet hatte, da das Spiel von Kramer eher seinem ähnelte, aber dennoch …

Stefan war als 2. Spieler an diesem Abend an der Reihe. Wie für Erwin war auch für Stefan gegen Krames in seiner ersten Partie nichts zu holen und verlor glatt in drei Sätzen.

Ganz anders verlief jedoch das zweite Spiel von Stefan gegen Stepan. Dieses Match war wirklich sehr eng, welches nur noch durch einen fünften Satz zu toppen gewesen wäre. Da alle vier Sätze mit 2 Punkten Unterschied entschieden wurden. Stefan verlor die ersten beiden Sätze mit 11:9 und den zweiten leider mit 14:12. Man merkte dem Gegner an, dass er nicht der nervenstärkste Spieler seiner Mannschaft war. Stefan entschied den dritten Satz mit 11:9 für sich, verlor aber nach einer 9:8 Führung im vierten Satz noch mit 12:10. Stepan wischte sich wieder beim 10:10 den Schweiß mit einem Handtuch ab, das er aber knapp vorher beim 9:9 tat, und damit Stefan aus dem Gleichgewicht bringen wollte. Leider und wirklich extrem Schade, dass dieses Spiel dann doch 3:1 verloren wurde. SCHADE

An der dritten Reihe an diesem Abend war Fabian dran. Fabian war schon mit gemischten Gefühlen und einer gewissen Vorahnung in dieses Spiel gegangen, dass es heute nicht so gut laufen würde. Er betonte schon vor dem Spiel, dass seine Vorhand, dies bemerkte er beim Einspielen, nicht so gut wie sonst, „funktionieren“ würde. Und dies war dann auch ganz offensichtlich bei seinem Spiel zu sehen. Er „erspielte“ sich zwar die ersten beiden Sätze gegen Stepan, aber eher mit einer „Streichelvorhand“, als mit seinem gewohnten harten Topspin und traute sich einfach nicht durchzuziehen. Er war schon während des Spieles beim Coaching mit seiner Vorhand überhaupt nicht zufrieden und haderte mit sich selbst. Den dritten Satz verlor er mit 11:8 jedoch den vierten konnte wieder mit 11:9 für sich entscheiden – Endscore 3:1 für Fabian. BRAVO!

Beim Doppel gegen Krames und Stepan sah es nach dem ersten Satzgewinn von Stefan mit Fabian von 11:7 für die beiden nach einer „gmahten Wiesn“ aus. Aber erstens kommt es anders und zweitens als du denkst. Sie verloren anschließend die beiden nächsten Sätze klar mit 11:3 und 11:3. Im vierten konnte wieder Oberluft geschnappt werden, da es 10:10 stand und sie schon an einen 5. Satz dachten, aber dann doch mit einem 10:12 unterlagen.
Ich weiß es gibt prinzipiell kein „hätt i, tät i, warad“ im Sport aber es wäre vielleicht doch ein Unentschieden möglich gewesen, auch wenn die Ergebnisse das in dieser Form nicht widerspiegeln.

Wäre Fabian in seiner gewohnten, starken Form gewesen, hätte Stefan sein knapp verlorenes Spiel gewonnen und wäre das Doppel an uns gegangen, hätte Erwin gegen Stefans Gegner auch noch eine Chance auf ein Spiel bekommen wäre, viel mehr drinnen gewesen.

Dies soll jetzt nicht einen Größenwahn darstellen, aber die Komponenten die man zu einem Sieg benötigt hätte, wenn man Live dabei war, hatte man doch diesen Eindruck gewonnen, wären letztendlich doch zu erreichen gewesen. HMMM!

Stefan fragte nach dem Spiel Erwin, ob er nicht auch mal Doppel mit Fabian spielen wolle. Erwin lehnte sofort ab, aber ein nächtliches „Darüberschlafen“ ist für Erwin doch auch eine Option und man sollte es vielleicht nicht unversucht lassen.

(E. Gastinger)

-> Spielbericht

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